© Copyright! Das Bildmaterial ist urheberrechtlich geschützt.

TfP Shooting – Was Du beachten solltest

17. November 2016 Allgemein

TfP Shooting (Time for Prints)

Heute gibt es den ersten Blogeintrag zum Thema TfP Shooting. Was Du beachten solltest, wenn Du einen Fotografen nach einem TfP Shooting fragst.

Warum schreibe ich das? Nun, in der letzten Zeit bekomme ich sehr viele Anfragen zum Thema TfP-Shooting. Was mich auch sehr freut, denn ich mag die freien Arbeiten sehr und schätze jede Anfrage. Falls Du jetzt mit dem Begriff „TfP“ nichts anfangen kannst und dir dieser völlig neu ist, empfehle ich Dir den zugehörigen Wiki-Link.

An dieser Stelle muss ich bemerken, dass die Qualität der Anfragen stetig abnimmt. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass viele gar nicht wissen, was TfP bedeutet und welchen Sinn die freie Arbeit mit einem Model im eigentlichen Sinne hat. Aus diesem Grund betreibe ich im Folgenden ein wenig Aufklärung.

Im Grunde genommen ist ein TfP Shooting nichts weiter als ein normales Fotoshooting. Im Gegensatz zu einem Auftragsshooting, bei dem der Kunde den Fotografen für seine Leistung bezahlt, werden die Bilder unentgeltlich ausgegeben. Jeder trägt seine eigenen Kosten und darf die Ergebnisse anschließend für seine privaten Zwecke oder zur Eigenwerbung nutzen.

Fotografen finden

Wenn Du dir ein Fotografen aussuchst, dann schau dir sein bestehendes Portfolio an.  Überlege im Voraus, ob Du und Deine Idee diesen Menschen auch weiterbringen oder seine Bildersammlung bereichern würden. Mit anderen Worten: Suche einen Fotografen, der zu deiner Idee passt. Es hilft keinem weiter, wild Fotografen anzuschreiben, in der Hoffnung, dass einer schon zusagen wird. Denn folglich wirst auch du reichlich Absagen oder keine Antwort erhalten. Kontaktiere beispielsweise keinen Hochzeitsfotografen, wenn Du ein Cosplay machen willst. Unter dem Strich investierst Du  Deine Zeit und die Zeit des Fotografen in´s Leere.

Wenn Du Deinen Fotografen gefunden hast, dann schieß nicht gleich wild los. Vielmehr solltest Du dir Gedanken machen, einen ansprechenden Text zu verfassen. Stell Dir vor, Du bewirbst dich um einen Job. Du schreibst in die Bewerbung mit Sicherheit nicht „Ich will arbeiten“ oder „Ich will arbeiten, egal was“. Folglich sicherst Du schon einmal die Aufmerksamkeit. Professioneller wirkt es, wenn du eine Sedcard oder einen Link zu Deiner Sedcard mit einbindest. Glaub mir, es ist zwar keine Zusage-Garantie, aber die Warscheinlichkeit, dass der Fotograf Deine Nachricht im Papierkorb verschwinden lässt, ist bedeutend geringer.

Shooting planen

Du hast deinen Fotografen von Dir und Deiner Idee überzeugt. Das heißt, jetzt geht es an die Planung. Genauso wie bei einem Vorstellungsgespräch, bereitest Du dich auf das Shooting vor. Suche Dir Inspiration im Netz. Welches Posing passt zu mir? Welche Mimiken setz ich ein? Trainiere das vor deinem Spiegel, bis Du keinen Spiegel mehr brauchst, denn für einen Fotografen gibt es nichts angenehmeres als ein gut vorbereitetes Model. Dementsprechend besser fallen die Ergebnisse aus. Das heißt dass Du bessere Ergebnisse bekommst, wenn Du dich gut vorbereitest.

Tips und Empfehlungen

Nutze Seiten wie Pinterest, um Ideen zu sammeln. Außerdem empfehle ich das Buch Posen, Posen, Posen: Das Buch für Fotografen und Models“ von Mehmet Eygi. 

Ich wünsche Dir viel Spaß an den TfP-Shootings und freue mich auf Deine Anfrage.

Related articles

Diese Website verwendet C O O K I E S. Cookies helfen mir, die Website für Dich zu optimieren. Mit der Nutzung von www.gp-foto.com stimmst du der Nutzung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Okay, einverstanden.